Wir sollten noch nicht weg

Nun sind wir bereits wieder im verregneten Deutschland angekommen. Aber auch gaaanz knapp, denn eigentlich wollte uns die wunderschöne Stadt am Meer gar nicht hergeben.

Angefangen hat alles mit einem sehr zeitigen Frühstück, denn wir wollten uns ja beide noch lauftechnisch verabschieden. Ich hatte das Glück oder Pech, einen längeren Ausflug zu unternehmen und konnte so nicht am großen PasstalleswiederindenKofferSpiel teilzunehmen. Es passte alles und auch die (man weiß ja nie) unsere Kofferwaage sagte: “Alles im Normbereich”. Ja, so schlimm ist es auf den Flugreisen schon geworden, es wird nach Gramm abgerechnet. Und selbst das Handgepäck wird vermessen und (seit neustens) gewogen. Wo sind wir nur hingekommen in Ramsch- und Schnäppchen Europa.

Ist das ein Ausblick?

Nach einem Powershopping in der Mall unseres Vertrauens gings auf der letzten Fahrt mit unserer Tram Nummer 4 in Richtung “Marina”, wo wir in der Metro “L1″ zum Placa Catalyna weiterreisten. Hier, den “richtigen” Ausgang auf Anhieb gefunden und rein in den Aerobus zum Terminal 1.

4 Fahrten kömma noch verhöckern

Die Fahrt dauerte keine halbe Stunde und das große Suchen begann. Nicht nur am Eingang zum Abflug-Gate “fehlte” unsere Fluggesellschaft. Selbst alle Infotafeln wiesen nur Flüge nach “Hintertüpfingen” aus. Hmmm. Es gibt da ja noch ein Terminal 2. Man konnte es auch sehen. Aber nur, schaute man über die Ringrollbahn und die SLB-en.

Nach totaler Fehlleitung durch das geschulte Flughafenpersonal fanden wird den Shuttle zum Abflug-Gate unseres Vertrauens. Schon der Eingang verriet, dass der zweite Versuch von Erfolg gekrönt und die “DvL” nun endlich gefunden, wonach sie suchten. Die Komplettbesichtigung aller vorhandenen Check-in-Schalter führte uns schließlich zur Kofferaufgabe und zur sicheren Heimkehr ins regnerische Deutschland, wo wir trotz verspätetem Abflug (man rollt gern 20 Minuten über den kompletten Flughafen) pünktlichst ankamen. Wie es auch immer geht?

Nun hoffen wir, nicht zu schnell wieder im Alltag anzukommen. Erlebnisse haben wir genug, die uns bis zur nächsten Auszeit helfen müssen.

Sand und Wachs

Mittwoch: 03.08.2011

Der Tag begann recht unspektakulär. Spätes Frühstück war angesagt, da wir uns entschlossen hatten, unsere sportlichen Neigungen erst am Abend auszuleben. Sicher sind dann die Temperaturen etwas höher, doch die Urlaubsstimmung ist direkter fühlbar, da man so richtig faul in den Tag startet.

Ehe wir dann unsere Runde durchs Hotel beendet hatten mit einem Abstecher zum Fitnesscenter-chen und dem Dachterassenpool ist meistens Pflicht, war der halbe Vormittag bereits wieder vorbei. Geht man dann noch zum Powershopping in die Marl, ists dann schon (nach deutscher Zeit) Mittag.

Corinna hatte noch ein paar Pflichtstunden am PC zu absolvieren, so dass für mich lesen und ausspannen auf der Tagesordnung stand. Durch die Anstrengungen des Vormittags ist man aber auch sowas von geschwächt…

Als endlich wieder Urlaub war, brachen wir mit unserer geliebten „L quattro“ in Richtung Barceloneta auf. Wir schlenderten am Port Vells entlang, bestaunten die Boote und tauchten wieder ein in die, besonders für uns Flachländer, unvorstellbaren Menschenmassen. Am Strand angekommen war erst mal chillen angesagt. Nebenbei, die beste Mittagszeit war nur knapp überschritten, wurde erst mal eine Kleinigkeit für eine hohe Summe (man ist halt in der Hauptstadt Cataluniens) verspeist.

Unser Liegeplatz mit W-Hotel am Horizont

Nun konnte der Strandtag beginnen. Zwei Liegen und ein Sonnenschirm, mehr brauchts nicht für einen entspannten Strandnachmittag. Nach 10 Seiten lesen, Corinna hatte sicher bereits das doppelte verschlungen musste ich erst mal ins Wasser. Ja, ich badete und das mitten im Sommer. Mein (fast) erster Wasserkontakt in diesem Jahr. Das neue Badeutensil musste eingeweiht werden. Am Beobachtungsposten des Cruz Roja war die gelbe Fahne gehisst, was herrliche Wellen versprach. Und so war es dann auch. Zehn Minuten schwimmen, dann fühlte ich mich wie nach einer Stunde laufen.

Custom-Bike am Strand

Das Gefühl, einen Salzstreuer verschluckt zu haben wollte, nicht weichen. Man war das salzig. Mein letztes „Bad“ war am 01. Januar auf La Palma. Selbst Corinna, die alte Badenixe, konnte dem tosenden Mittelmeer heute nichts abgewinnen und war nach 10 Minuten Wasserspiel schon wieder zurück auf der Liege.

Nun war Belustigung angesagt. Massage-Asiatinnen, Getränkeversorger in allen Variationen, Speisenverteiler und Brillenverzocker sorgten für Kurzweil im großen Sandkasten Barcelonas.

Leider gibts (noch) keine Gesangsbild

Gegen halb acht, der Strand begann sich langsam zu leeren, entschlossen wir uns für die Rückkehr zum „heimischen“ Herd, wo der abendliche Fitnessparkour auf uns wartete. Selbst das Abendbrot ging ratz, fatz. Corinna aß gar nichts, ihr langsames Läufchen am Abend verdrängte jeglichen Appetit.

Donnerstag: 04.08.2011

Der Tag begann gemächlich, warum hetzen, schon gar nicht im Urlaub! Gegen Mittag machten wir uns in Richtung Innenstadt auf, um nochmals kleine enge Gassen (die gegenüberliegenden Häuser sind nur eine Armweite auseinander) zu bestaunen und ich nahm auch die alte Stadtmauer endlich bewusst wahr. Überall tummelten sich Menschenmasse, es ist unglaublich. Auch nach fast 2 Wochen habe ich mich daran nicht gewöhnt! Die Läden sind superklein und es wird alles verkauft, ob man es braucht oder eben nicht!

Ein letztes Mal zog es Kersten in den Decathlonladen, der denkt ja, dass dort täglich das komplette Sortiment ausgetauscht wird und er somit was verpassen könnte… tatsächlich findet man aber nicht wirklich was Neues! (Kersten: Natürlich gabs was Unentdecktes, logo)

Das Highlight des Tages –das Wachsfigurenkabinett- wurde angesteuert, mit 15€ pro Person sicher nicht für alle erschwinglich. Dank des Gutscheinheftes mussten wir nur 12€ blechen, aber wir sind hellauf begeistert. Die Figuren, Größen aus Politik, Forschung und Musik, standen nicht einfach nur aufgereiht da, sondern integrierten sich in liebevoll gestaltete Kulissen mit geräuschreichen Untermalungen.

Der legendäre Bankraub in England (Corinna mittendrin)

Ein echtes Erlebnis und ein gelungener Kulturbeitrag!

die alten Herrschaften

Wir schoben uns mit Zwischenstation bei Burger King zum Mare Magnus, um den Kaffeedurst zu stillen. Ich konnte Kersten noch zu einem Stopp bei Jack Jones überreden, somit hat er mal wieder ein paar neue Fummel. Manche T-Shirts haben sackartige Formen an ihm angenommen!

Entlang am Yachthafen, immer in musikalischer Begleitung des beginnenden Straßenmusikerfestivals, pausierten wir am renommierten W-Hotel, um dann mit dem fixen innerstädtischen Verkehr nach Hause zu kommen.

W, wie wahnsinnig teuer.

Abschließend fielen wir in unsere Stammpizzeria ein, füllten unsere Mägen mit Salat, Pizza und lecker Nachtisch, Sangria nicht zu vergessen. Leicht angetüdelt schlummerten wir in unsren Kissen sanft ein!

Heute früh dann die besondere Verabschiedung aus der Stadt am Meer. Corinna hatte Intervalltraining. Da war ich mit meinem Halbmarathon noch ganz gut dran. Die Sonne brannte jedoch erbarmungslos und verschaffte uns beiden noch mal einen bleibenden Eindruck ;-)

Mehr Verkehr geht nicht!

Mein „Mitschläfer“ war heute wenig gnädig und weckte mich, ich war aber noch müde… er ließ aber nicht locker, also raus aus den Federn.
Zuerst musste unser gestriger Artikel versendet werden, was nicht ging, Netz absolut lahm, erinnert an Modemzeiten. Ein netter Herr an der Rezeption wurde von Nagetier angemault und so gab es gratis 30`am hauseigenen PC, was uns eigentlich nichts nütze, denn wir waren ohne Stick verreist. Nagetier vollbrachte dann doch etwas mit Hilfe seines MP3-Players! Seine Laune besserte sich! Dann ab zum Frühstück, hier wünschten wir uns ein wenig Abwechslung. Das Einzige, was sich ändert, ist das Obst!
Heute waren wir schon relativ früh auf der Piste, hatten uns auch ein weit entferntes Ziel ausgeguckt: Monasterio de Petralbes und den Tibitabo. Auf dem Weg zum Kloster kamen wir durch das Palau de Petralbes, einen Park mit wunderschönen Springbrunnen sowie recht modernen und mondänen Wohnvierteln. Das Kloster wurde 1326 gegründet, ist noch immer das Zuhause von Nonnen und wurde erst vor gut 20 Jahren für die Öffentlichkeit freigegeben. An dem Ort der Ruhe kann man wahrhaft Interessantes und Sehenswertes über die Geschichte, die Fresken und Bauwerke erfahren. In Vorfeld sahen wir einen Film über die Entwicklung von Barcelona, wenn auch fremdsprachig, trotzdem verständlich und lohnenswert.

Dann wurde unser Ziel 2 angesteuert, wie durch Zufall war eine Bushaltestelle greifbar und der richtige Bus fuhr vor, was für ein Glück. Aus diesem rausgehüpft, erfasste unser Auge bereits das nächste wichtige Verkehrsmittel- die Tramvia blau (unsere war jedoch rot!!!), ein altertümliches Gefährt, welches man 2004 wiederbelebt hat.

Es bringt und nun die Touristen auf halbe Höhe, denn das letzte Stück den Tibidabo hinauf übernimmt eine Standseilbahn. Wenn man ganz oben ist, verschlägt es einem die Sprache, denn bis so weit oben haben wir es bisher noch nicht geschafft und man kann in alle Richtungen schauen. Der Vergnügungspark war zwar zu, dennoch gibt es einige uralte Fahrgeschäfte, wie ein zweistöckiges Karussell, ein Flugzeug mit echten Motorgeräuschen oder ein zweiarmiges Riesenrad, auf welches meine bessere Hälfte auch nicht mit gutem Zureden zu kriegen war. Wir umrundeten das Plateau, zu dem auch noch eine Art Leuchtturm sowie eine Kathedrale gehört. Die Mittagszeit näherte sich, leider waren die Imbissstände dem Menschenansturm nicht wirklich gewachsen, so aß Nagetier goldene Hotdogs.

Unser Weg nach Hause dauerte, wie geschätzt, fast 2 Stunden, mussten wir doch mit den eigentümlichen Gefährten zurück und hatten am Ende des Tages uns auf folgende Arten fortbewegt: Straßenbahn, Metro, Bus, Tramvia blau, Standseilbahn und in Richtung Zentrum probierten wir den Zug aus. Übrigens machte unser 10er Ticket schlapp, zum Glück war gleich ein Spezialist greifbar und tauschte es um. Heute kamen wir zum 2. Mal in die Fahrscheinkontrolle, das geht immer mit Security einher und mit Hunden, leicht Angst einflößend.

Den Tag ließen wir heute am Strand ausklingen und ich stürzte mich in die nassen Fluten, herrlich warm, aber nicht ganz einfach wegen der starken Wellen. Ich traute mich bis zu den gelben Bojen und drehte brav um! Der Strand war immer noch rappelvoll, Baywatch räumte aber pünktlich um 7 Uhr das Feld und wir machten uns mit Sand an den unmöglichsten Stellen auf ins Hotel und dann zum Essen in unsere Stammpizzeria.
Nun wartet das Bett und morgen ist ein Faulenzertag geplant!

Kaum wieder erkannt

Tag 8 unserer zweiten, längeren Barcelonareise begann recht spät. Wie immer, wenn der Urlaub in die erholsame Phase wechselt, verschiebt sich der Tagesbeginn weiter nach hinten.

Heute hatte ich den Schlaf der Gerechten. Da wir aber keinen kleinen Bericht verfassen mussten, sondern nur noch den gestrigen dem Webhoster anvertrauen mussten, war das Thema auch in ner halben Stunde erledigt. Ja, da Netz ist hier etwas langsamer, als wir es aus good old Germany kennen. Aber man kann kommunizieren und Zeit, besonders im Urlaub, ist ja eh ein relativer Begriff.

Noch vor der deutschen Mittagszeit, hier zweites Frühstück, (gegen zwölf) hatten wir nach Benutzung von einer TRAMVIA und zweier „Metronen“ den Park Güell erreicht. Wir näherten uns bei unserem dritten Besuch mal von einer ganz anderen, nicht ausgeschildeten Seite dem Park. Die letzte Meile vorm Machwerk Gaudi‘s ist von allen Seiten steil. Doch von „unserer“ wird der lauffaule Besucher über Rolltreppen (ich glaube es waren 10???) zum Parkeingang gebracht.

Unser erster Abstecher galt einem neu erschaffenen Aussichtspunkt, von wo man, wer hätte es vermutet, mal sein Wissen über die Gebäude der Stadt überprüfen kann. Wir schauten dieses Mal in Richtung Meer. Hmmm. Man schaut zwar immer auf‘s Meer, diesem Mal eben aus einer anderen, neuen Perpektive.

Verschiedene Künstler zeigten ihr mehr oder minder gutes Können und so sah es dann auch in ihren „Hüten“ aus. Wir entschieden irgendwann, dass es genug der Spenden ist. Wer zuerst kommt, malt halt zuerst.

Wir schlenderten an die zwei Stunden durch den völlig überarbeiteten Park. Neue Wege wurden angelegt, neue Geländer aufgestellt. Obwohl wir erst vor einem halben Jahr hier waren … wir erkannten das Anwesen kaum wieder. Eine wirklich gelungene Erweiterung soll und wird noch mehr Besucher anlocken.

Der Rückweg verlief zu Fuß, es ging ja auch bergab, bis wir die Avinguda Diagonal erreichten. Kein verlaufen, kein verfranzen. Na gut, wir waren ja bereits vergangenen Woche auf einem Stadtrundgang in dem Stadtteil (Gràcia), da bleibt dann doch das ein oder andere hängen.

Die Mittagszeit, also 14:30 war lange erreicht und wir hatten immer noch kein geeignetes Lokal gefunden. Entweder es gab nur Pasta’s oder die Karte war überhaupt nicht zu entziffern oder … Der vierte Anlauf war dann erfolgreich, in der Carrer de Bruc. Mittagsmenü mit 3 Gängen für knapp 10 Euronen por persona waren ein gutes Angebot. Dazu gabs auch noch ein Getränk der Wahl. Supi Essen in herrlicher, barcelonatypischem Flair. Also an der Hauptverkehrsstraße, wo sich viele Menschen versammelten, um sich gegenseitig die Neuigkeiten des Tages entgegen zu schreien.

Weiter ging dann mit der Metro nach Hause. Wir waren irgendwie wie erschlagen, als wir kurz nach fünf das Heim auf Zeit erreichten. Eine Woche Stadturlaub schlaucht eben doch. Obwohl zu den sonst üblichen Reisezielen, das völlige Gegenteil.

Nachdem die größte Hitze vorbei war und der spätmögliche Lauftermin gefunden, der eine Rückkehr bei Tageslicht ermöglichte, gingen wir auf unsere übliche Runde. Die Rennschnecke durfte heute wieder nur bis zum Platja Nova Icària während das alte Nagetier Tempolauf bis zur Kolumbus-Statue und zurück absolvieren durfte. Wir leben noch, jedoch waren die abendlichen 30°C durch den manchmal vorhandenen Wind erträglich. Man kommt ins Zimmer, als hätte man gerade geduscht.

Morgen geht’s auf den Tibidabo. Bekannt durch den weit sichtbaren Fernsehturm. Die Reise wird etwas länger und als Verkehrsmittel ergänzt eine Seilbahn unsere „Sammlung“.

Bolivien in Barcelona

Da es morgens immer den einen oder anderen Läufer bei uns gibt, ist der Vormittag meist dahin. Kersten ist seine Runde gelaufen, während ich auf einer Bank die begeisterten Menschenmengen gab. Menschenmengen gibt es wahrhaft, es ist kaum zu glauben, wer hier wann unterwegs ist! Wir sind immer wieder verblüfft, woher die Leute wohl stammen mögen.

Kersten hatte heute das Zepter in der Hand und tat ganz geheimnisvoll. Zuerst  schlängelten wir uns durch enge, wunderschöne Gassen, wo es wieder viele Details zum Fotografieren gab. Schließlich will man sich auch nach dem Urlaub erinnern.

Nein, da war keiner eingewickelt-oder doch?

Langsam schwante mir, wohin es ging- in den Park Montjuic, endlich vom Läufer gestern entdeckt! Hübsch angelegt, aber leider arg in Mitleidenschaft vom Gewitter gestern gezogen. Abgerissene Äste, ausgespülte Stellen auf den Wegen, auch einige Bäume hatte es entschärft, na da haben die Grünen (verantwortlich für die Sauberkeit) ordentlich was zu tun. Vom Mirador Miramar konnte man wieder einen atemberaubenden Blick genießen, deshalb fiel das recht bescheidene Mittag relativ teuer aus.

Blick vom Parc de Montjuic auf die Seilbahn

Tagesziel 2 war das „Poble Espanyol“, ein Überbleibsel der Weltausstellung von 1929, wo man die schönsten Gebäude Spaniens in einem eigenen Dorf zusammenstellte. Die tolle Architektur überforderte das Auge, man kann es kaum erfassen und sieht manches bestimmt erst auf den unzähligen Fotos. Auf dem zentralen Platz probte bereits eine Band, laut und mit eigenartigen „Echo“. Wie sich dann herausstellte, wird um 21.30 Uhr ein Konzert starten, am Eingang warteten schon unerschrockene Groupies. Im Dörfchen kann man übrigens auch am Sonntag den Kunsthandwerkern über die Schulter schauen! Aber etwas absolut Interessantes fanden wir nicht!

Klein Spanien, sehr sehenswert, aber auch sehr teuer. Zum “Glück” hatten wir unser Zäuberheftchen dabei. Das brachte uns noch mal 25% “nach unten”.

 Angegliedert hat man auch eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst, in die wir per Zufall gerieten, zum Glück war der Eintritt frei, sonst wären wir in Tränen ausgebrochen, des rausgeworfenen Geldes wegen. Unter ca. 100 Exponaten gab es zu 90% für uns unverständliches Zeug, das uns oft nur ein Kopfschütteln entlockte- was für ein Mist!!!!

Gemächlich schlendernd zum Placa d´ Espania drang an unsere Ohren ungewöhnliche Musik, ich vermutete den chinesischen Nationalzirkus, Kersten etwas aus der Mongolei. Letztendlich sahen wir sehr erstaunt, dass dort Bolivianer in einer farbenprächtigen Nationaltracht einen bewegungsreichen Tanz über eine Viertelstunde aufführten- lustig anzusehen.

Freiheit für … Wir wissen es nicht, was in der anschließenden Rede vermittelt wurde.

Zum Abendessen zog es uns ins Biernabas, dort ist es immer rappelvoll! Die Speisekarte stellt stets eine kleine Herausforderung dar, denn manche Begriffe erschließen sich uns einfach nicht! Egal, verhungert sind wir bisher nicht und die Wahl erwies sich immer als gut und Sangria können wir alle Mal bestellen! Heute gönnten wir uns noch einen Nachtisch- Eis und Flan (spanischer Pudding- jammi, jammi).

Nun sind wir wieder geschafft, unsere Füße müssen einiges aushalten und sind froh, wenn sie abends aus den Latschen dürfen!

Meinen Plan für morgen muss ich neu überdenken, denn montags haben meine Orte alle zu!

Ein sehenswertes Fleckchen Barcelonas

Der gestrige Tag begann recht zeitig, durften wir beide doch erst einmal die morgendliche Aufbereitung der Strände beobachten, die sich zur Hoch-Zeit der Strandgänger im feinsten Zustand präsentieren.

Platja del Bogatell

Da 90 Minuten rennn mit mindestens 2 Stunden Beschäftigung einhergehen, kamen wir dann auch nicht früher los, der tägliche Urlaubsbericht will ja auch nicht vergessen sein. Viel zu schön ist das spätere Schwelgen in der Erinnerung, wenn man mal wieder ein bisschen Aufmunterung nötig hat.

Momentan brauchen wir das nicht, ist doch jeder Tag angereichert mit herrlichen Erinnerungen und völlig ohne Verpflichtungen für andere.

Warane sind wirklich hässlich, aber irgendwie majestätisch

So waren wir dann gegen 13 Uhr im südlichen Teil des „Parc de la Ciutadella“ angekommen. Hier hat man einen wunderschönen Zoo eingerichtet, der sich dann an der Nordostseite des Parks fortsetzt, so vielen Tiere und anderen „Attraktionen“ hat man hier in wirklich liebevoller Art und Weise ein neues zu Hause gegeben. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Show der Seelöwen und gleich anschließend gings bei den Delphinen weiter.

Nr.11 der im Zoo geborenen Affenbabys

Es gab einfach so viel zu sehen, dass es gar nicht möglich ist, das Schönste zu benennen. Aufgefallen ist die Sauberkeit und das Vorhandensein von sehr viel Personal, was sich aber auch im Zustand der Gehege wiederspiegelt. Alles vom Feinsten und sehr sehenswert. Nach knapp 5 Stunden waren wir dann platt und schlenderten zu Abendessen.Das wir dort erst 20 Uhr ankamen zeigt unseren ungebremsten Entdeckerdrang. Die Stadtteile La Ribera (mein Favorit) und Ciutat Vells gings über „die Rambla“, Barcelonas bekannteste Flaniermeile, zum Mirador de Colom. Hier konnte man dann endlich wieder treten. 4 anwesende Kreuzfahrtschiffe, auch AIDA Cruices war vertreten, spucken schon eine Menge neugieriger Touristen aus.

Weiter gings am Stadthafen Port Vells vorbei, durch Barceloneta und dem gleichnamigen Park zum Port Olympic. Unser „Stammlokal Barnabier“ lieferte wieder ein erstklassiges Abendbrot … Die Sightseeingtour schlossen wir mit der TRAM-via ab. Geschätzte 10 km hatten wir uns die Beine vertreten, das sollte reichen.

Verwaltungsgebäude “Stadtwerke”

Heute wurde ausgeschlafen bis um sieben, dann gings zum Frühstück. Leider hatten wir die Besonderheiten des Wochenendes nicht bedacht, sodass wir vor verschlossenen Türen standen. Die Wohlfühloase im 13. Obergeschoss war aber bereits hergerichtet, sodass die Zeit bis zur morgendlichen  Erstversorgung schneller verging, als erwünscht.

Kurz nach neun startet dann der erste Ausflügler. Es war bewölkter Himmel angesagt, was aber nicht automatischen kühle Lauftemperaturen bedeutet. Ich sockte die Strandroute, umrundete den Monjuic und kehrte über den Hinweg zurück. Zur Komplettierung der vorgenommenen Kilometer gabs dann noch einen qualvollen Abstecher zur Platja Fluvia. Am Ende standen dann die gewollten 35 km standen auf der Uhr. Es war dann allerdings auch bereits fast um eins. Die Rennschnecke durfte nur bis zum W-Hotel , dann war bereits umkehren angesagt. Bei ihr waren am Ende des Vormittags 10 km auf dem Zeiteisen.

Kurzes, aber heftiges Unwetter (90 min später wolkenfreier Himmel)

Der Nachmittag musste sich dem Wetter unterordnen, so dass nicht viel geausflügelt wurde. Bis zum Port Forum geht’s immer. Wir hatte gerade ein Dach überm Kopf, brach ein Gewitter über uns herein, das sich bis 18 Uhr über der Stadt hielt. Nun haben wir bereits wieder herrlichsten Sonnenschein. Die Barcelona umgebenden Bergen sorgen schon für die ein oder andere Wetterkapriole.Heute Abend wird zum Abendessen verreist, obwohl natürlich die Fressmeile im Mar Diagonal auch nicht zu verachten ist. Besonders der Italiener, der von Indern betrieben wird, ist besonders lecker. Na wir werden sehen, wo es uns hinweht.

Typisch La Ribera

 

Darauf kannste dich immer verlassen

Wenn du in Barcelona bist, gibt es Dinge, die beständig sind: morgens scheint immer die Sonne, du kannst getrost bei rot über die Straße, wenn nix kommt, immer und überall machen Leute Sport (Jogger ohne Ende in allen Altersklassen, Skaten ist die neue Modeerscheinung, aber auch welche mit dem Rennrad sind unterwegs), damit man nicht verdurstet sind überall Wasserstellen, man findet immer eine tolle Location zum Essen, es gibt hier nie grimmig guckende Leute und keiner hetzt herum und ganz langsam legt man sich den spanischen Tagesablauf zu: spät zu Mittag essen und noch später zu Abend!

Unser Ziel

Gestern früh trödelten wir irgendwie herum, ich weiß nicht, wieso es dann schon auf Mittag zu ging?! Endlich kamen wir los und beschlossen zuerst mal per Bahn in die andere Richtung zufahren, damit wir da auch mal hinkommen. Wegen dem doch so zufällig tollen Wetter und der genialen Fernsicht wurde der Plan kurzentschlossen noch mal geändert und es ging in Richtung Montjuic, um das Olympiastadion auch im Sommer mal zu begutachten. Dort fand man noch die letzten Spuren vom Bon-Jovi-Konzert, das in Ermangelung einer großzügigen finanziellen Spende leider ohne uns stattfand! Das Areal ist riesig und lädt zum Verweilen ein, es gibt sogar Leute, die hängen ihre geschundenen Füße in die Kaskaden und probieren, wie tief das Wasser ist! (Ja, das habe ich gemacht – Kersten)


Wir lustwandelten noch die eine oder andere Weile durch die Parkanlagen und beschlossen, zu Fuß in Richtung Zentrum zu stapfengehen, um wieder schöne Ecken und ursprüngliche Winkel der Stadt zu finden. Dann kam der Hunger und wir machten Pause im „Arbeiterviertel“, fanden ein Restaurant von 1909, mit gut Englisch sprechender Bedienung und hervorragender sowie preiswerter Küche, die ein tolles Tagesmenü ( kalte Melonensuppe/ Gemischter Salat, Fisch/ Pasta sowie Mousse de Chocolate) für uns bereithielt.

El Sortidor am Fuße des Montjuic

Den Parc de Ciutadella erreichten wir dann auch am Nachmittag, na da ist ja echt was los, jeder, der frei hat, ist dort zum Erholen oder mit einem Buch, den Kindern oder um ein Nickerchen zu machen. Die Gestrandeten der Stadt machten dort leider auch etwas lautstark auf sich aufmerksam. Jedenfalls ist der Park eine echte Augenweide, mit einer kitschigen, aber gerade deswegen sehenswerten, Kaskade mit Goldfiguren und viel Grün, einen Ruderteich, das echte Highlight für Einheimische, denn das Ding ist so groß wie die Pfützen nach Regen bei uns! An den Park schließt sich der Zoo an, den wir dann aber nicht mehr besuchten, da uns die verbliebene Zeit dazu zu kurz erschien, deshalb werden wir uns nachher dorthin begeben und hoffen, dass der Eintritt auch gerechtfertigt ist!?

Arc de Triomf

Zurück ging es der Füße zuliebe am Strand im Wasser lang. Wir wollten noch unseren Kaffeedurst löschen, in 2 Strandbars nahm man uns nicht für voll, sodass wir oberhalb einkehrten und das bekamen, wonach uns der Sinn stand sogar mit Schokokaffeebohne!

Abendessen gab es im Schnelldurchgang- Burger King mit Long Mc Chicken , Fritten und Drink! Es gibt Sprachbegabte, die gehen an den Tresen und sagen: I need a HALM for my drink!“ und haben Erfolg. Was Süßes musste noch her, damit war eine Wanderung durch das Einkaufszentrum verbunden, weil MANN nicht genau wusste, wo es die Gummitiere seine Träume gab, nach 20 min war´s dann geschafft!

Völlig geschafft fielen wir in einen tiefen und ruhigen Schlaf!

Kersten: Heute früh hieß es wieder zeitig aufstehen, denn der Starnd rief bereits wieder nach uns. Die Rennschnecke war mit 8 Kilometern Sightseeing dabei. Ich durfte die doppelte Strecke und traf dafür doppelt so viele Jogger. Obwohl heute nur 23°C, aber natürlich Sonnenschein, schwitzten wir, wie die kleinen Äffchen. Sogar der MDS-Vorbereiter nahm heute mal ein Tröpfchen aus den zahllosen Wassersäulen.

GRÀCIA(s)

Morgenstund hat Gold im Mund und so werde ich mal, trotz Urlaub, beizeiten, also zur gewohnten Wochenendzeit gegen halb sieben, aus dem Bett hüpfen und die Ereignisse des Tages für unsere Chronik notieren.

Der Tag, also der erste Mittwoch im Barcelonasummer, begann wie immer. Frühstücken im klimatisierten Lokal. Businesspeople mischen sich mit Urlaubern. Schwarzafrikaner mit Franzosen, Engländern, Russen und uns, den (fühlbar) einzigen Deutschen. Multikulti so auch das Frühstückbuffet. Dabei ist das nicht ein Frühstück, wie wir es gewohnt sind, sondern nennt sich kontinentales Frühstück. Brötchen, Ei, Wurst und Müsli kennt man auf diesem Kontinent, der hier gemeint, nicht. Dafür gibt es so leckere Sachen wie Milchshake Erdbeer, belegte Baguettes, Cornflakes und der übliche süße Kram … Na ab und an wird auch mal etwas Brötchenverwandtes in die Körbe am Buffet gelegt. Die Umstellung an das frucht- und kohlenhydratlastige Startpaket soll dann wohl doch nicht so abrupt ausfallen.

Nach diesem morgendlichen Beginn genossen wir dann erst mal unsere tolle 13. Etage, die mit Fitnessstudio (bisher immer  noch nicht genutzt) und Freiluftpool mit Sitz-, Lümmel- und Liegegelegenheiten zum Entspannen einlädt.

Unsere kleine Wohlfühloase
Unsere kleine Wohlfühloase

Dies taten wir bei herrlichem Sonnenschein dann auch, bevor der Personennahverkehr uns verschluckte, um uns im westlichen Stadtteil „Les Corts“ wieder auszuspucken.

Ein herrlicher Bummel durch die Straßen und Gassen bis zum einstmals längsten Gebäude Europas (ca 380m) schloss sich an. Besonders wichtig ist das Verweilen an wunderschönen Orten, die das alltägliche Leben in der Millionenmetropole erleben lassen. Für ein Tässlein Kaffee sollte man sich immer Zeit nehmen. Am Placa de la Concordia war unser idealer Platz.

Nach kurzem, aber erfolgreichen, Bummel durchs L’illa Diagonal war (nach neuer Zeitrechnung) die Mittagsstunde bereits erreicht. Es war also gegen zwei. Das GINOS war nett, aber viel zu teuer für das Erhaltene. Besser traf es da schon „STARBUCK“, wo es den Nachmittagskaffee gab. Sicher hätte man darauf verzichten sollen, denn nur durch die Ingredienzien des edlen Getränkes ist die Stadtbesichtigung danach zu erklären. Wir folgten der Avinguda de Josep Tarradellas, um nach einer dreiviertel Stunde festzustellen: verfranzt. Aber was macht das schon. Die Eindrücke waren trotzdem prägend, also gings wieder an die 45 Minuten Retour, wo wir nahe dem L’illa Diagnonal einen neuen Versuch starteten, den (oder die) „Placa de Joan Carles I“ zu erreichen.

nahe L'illa Diagonal

Gegen vier hatten wir dann unser Tagesziel erreicht und der „Stadtrundgang“ konnte beginnen. Wie so oft, sind die „minutiös“ geplanten Wege nicht die besten. So war es auch dieses Mal. Die Gebäude waren sehenswert, die Gassen ein Erlebnis und sicher hätten wir ohne unser schlaues Büchlein diesen Stadtteil nie gefunden. Jedoch wurde der ein- oder andere schöne Weg übersehen und der „Reiseführer“ orientierte sich nur an dem bereits beschilderten Stadtrundgang. Leider konnten wir auch nicht lange verweilen, denn der Tag war wieder mal viel zu kurz für die vielen Eindrücke.

So gings gegen sechs wieder hinein ins Getümmel der METRO und hier herrschte wirklich Gedränge. Nach einmaligem Umsteigen, wir sind ja jetzt schon Schienenprofis“, waren wir nach ner dreiviertel Stunde schon wieder am anderen Ende der Stadt und konnten der abendlichen Strandbesichtigung nachgehen. Wieder waren an die 50 Läufer mit uns unterwegs. Sicher auch mehr, es ist der Wahnsinn, was hier (läuferisch) abgeht. Im Prinzip ists hier wie bei einem Laufevent. Du findest immer jemanden, mit dem du mit oder auf den du auflaufen kannst. So machen selbst Intervalle Spaß, sagte die Rennschnecke.

Radfahren kann sehr böse enden

Das Abendessen gabs wieder zur gewohnten spanischen Zeit, also gegen zehn. Hmmm mit lecker Sangria garniert.

Die Sonne hat nun bereits die Wolken über der Stadt verdampft. Es scheint also wieder ein herrlicher Tag zu werden. Die Planung des heutigen Tages liegt heute in Frauenhand. Da verlaufen wir uns sicher  nicht ;-) . Der „Parc de la Cìutadella“ hat es uns heute angetan. Der (oder die) nahegelegene „Platja de la Barceloneta“ wird uns sicher auch sehen.

“Alles ist schwer, bevor es einfach ist”

Unsere Internetverbindung lahmt ein wenig, so dass immer nur die Hälfte ankommt.

Jetzt haben wir allerdings eine Alternativroute entdeckt, die sichere Veröffentlichung und auch Bildbeiträge ermöchlicht, wie der Sachse sacht.

Alles wird, wie es werden muss.

Nächster Artikel aber trotzdem erst morgen. Nach meinem 15 km Intervalltraining am Abend bin ich jetzt kaputt und muss dringend ruhen. Die Rennschnecke ratzt sicher bereits.

Von ganz oben

Man kann hier ganz lange schlafen, wenn man spät ins Bett geht… so wie wir, weil wir es an Lauftagen nicht zeitig zum Abendbrot schaffen… und uns schon gut an die spanischen Verhältnisse gewöhnt haben!

Per Metro fuhren wir zum Placa de Espana, dort muss man das Flair genießen- Unmengen an Verkehrsmitteln, die nach undurchschaubaren Regeln zu fahren scheinen, um einen Kreisverkehr herum und sich dann in alle Richtungen zerstreuen… mitten auf dem Kreisverkehr ein wunderschöner Brunnen, dessen bauliche Genialität sich besser von oben erkennen lässt. Man kann mit den Panoramalift auf die alte Stierkampfarena fahren und hat einen wunderbaren Blick über Barcelona. Die Arena ist zu einen Shoppingcenter umgebaut, wo du alles kaufen kannst, was du brauchst oder eben auch nicht! Dort entschlossen wir uns auch zum Mittagessen, tja, Pasta war es. Wenn du in der Welt rumkommst, lernste immer wieder was Neues, so auch hier. Man konnte sich in einer Art Schnellrestaurant seine Nudelart, seine Soße und die Käsesorte obenauf sowie ein Getränk aussuchen. Stutzig wurde ich, als mich der Typ hinter dem Tresen nach meinem Namen fragte… brav angesagt aber trotzdem! Den Drink bekommt man gleich mit, die Nudeln werden nach deinen Wünschen zubereitet und wenn alles fertig ist, bekommt man eine kleine Box, wo dein Bestellzettel dran ist und man ruft nach dir. Coole Sache und lecker dazu!

Zu Fuß gingen wir dann auf den  Montjuic, direkt auf das MNAC (Museu National d`Art des Catalunya) zu, ein meisterliches Bauwerk, zu erklimmen über Treppen oder auch Rolltreppen. Ich wollte dieses Mal unbedingt in die Mirô Ausstellung und meine bessere Hälfte erhob keinen Einspruch. Der Mann hat schon ganz Unverkennbares geschaffen, ob Bilder oder Skulpturen, ich bin ja ein heimlicher Fan von ihm (ich nicht so, aber in dem Film über sein Lebenswerk kann man herrlich regenerieren ;-) ).

Ein weiterer Anlaufpunkt an diesem Nachmittag war das Castell de Montjuic, wo wir mit der Seilbahn (Teleferic) hinreisten. Wiederum eine tolle Möglichkeit, für atemberaubende und weitreichende Blicke. Die Festung ist sehr weitläufig und am interessantesten war der Blick auf das Hafengelände! Man kann hier einen verdienten Kaffee genießen und wunderbar Leute aus aller Herren Länder beobachten. Retour ging es auf die gleiche Weise. Am Fuße des Berges gab es gleich einen Metrostation – wie praktisch! Aber man wurde mit einer Art Bergbahn nur dorthin gebracht, lustige Sache!

Am Abend zog es uns ins gegenüberliegende „DIAGONAL MAR“, wo wir nach einen ruhigen Plätzchen zum Essen suchen mussten, denn der Geräuschpegel war echt hoch dort! An Ende fanden wir eine Pizzeria, wo Bruchetta, Lasagne und Salat unseren Magen füllten, die Sangria nicht zu vergessen. Mit ein paar Gummitieren schlossen wir die letzten Lücken.

Rundum ein gelungener Tag, übrigens mit Regen hier und da, aber nicht, wo wir gerade waren!

Lasse Dein Fahrrad nie unbeaufsichtigt

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